Begegnen – Erinnern – Forschen
Neuigkeiten und aktuelle Termine:

Unser vielfältiges Programm:
Exkursion Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum Frankfurt
19.06.2026, 14.45 Uhr
Am 14. September 1986 wurde das [...]
openerExkursion Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum Frankfurt
19.06.2026, 14.45 Uhr
Am 14. September 1986 wurde das Ignatz Bubis-Gemeindezentrum in der Savignystraße 66 des Frankfurter Westends eingeweiht.
Es ist das „Herz und das Rückgrat“ der jüdischen Gemeinde Frankfurts und als Ort „ein Symbol für die jüdische Identität“.Neben seiner besonderen symbolischen Architektur zeigt uns das Zentrum auch, wie vielfältig jüdisches Leben in Frankfurt ist.
So befinden sich hier neben dem Kindergarten, der Krippe und dem Hort auch das Jugendzentrum, der Gemeindeclub, Veranstaltungsräume und das Restaurant Sohar’s. Auf dem gleichen Areal befindet sich zudem das 2020 eingeweihte Grundschulgebäude.Die Führung übernimmt Dr. Daniel Korn, Vorstandsmitglied der jüdischen Gemeinde Frankfurt und Mitglied des Stiftungsbeirates der Alten Synagoge Rüsselsheim, der uns im Anschluss für Fragen und Austausch zur Verfügung steht.
Teilnahme: kostenlos
Treffpunkt: Savigny Str. 66, Frankfurt
Anmeldung bis 05.06.2025: (Für die Zugangskontrolle bitte bei der Anmeldung den vollständigen Namen, Wohnort und Geburtsdatum mitteilen)
______________________________________________
Vitos Klinik Rheingau, Eltville (Eichberg),
Besuch und Führung im Rahmen der Tage des OFFENEN ATELIERS
30.08.2026, 14.15 Uhr
Kooperation: Stolpersteininitiative
Die damalige Landesheilanstalt Eichberg war maßgeblich an den Tötungen in Folge des “Euthanasieerlasses“ Adolf Hitlers vom September 1939 beteiligt. Die Zahl der systematisch ermordeten Eichberger Patientinnen und Patienten wird auf über 5.000 geschätzt, darunter ca. 500 Kinder. Auch diente sie als „Zwischenanstalt“ für die Mordanstalt Hadamar.
In dem ca. 1,5-stündigen Rundgang wird uns die ehemalige Vitos-Mitarbeiterin Frau Deutschle einen
Einblick in die Geschichte des Eichbergs unter besonderer Berücksichtigung der NS-Zeit geben.
Vor oder nach der Führung empfiehlt sich ein Besuch der verschiedenen Ateliers des Künstlerhauses 6 von Vitos Rheingau. Im ehemaligen Krankenstationsgebäude 6 haben sich neben dem Atelier der Vitos Klinik weitere Künstlerinnen und Künstler angesiedelt. Das Atelier von Vitos Rheingau unter Leitung von Helmut Mair fördert seit 1996 die künstlerischen Begabungen von Menschen mit Psychiatrie-Erfahrungen. www.vitos.de/gesellschaften/vitos-rheingau/kuenstlerhaus6
Teilnahme: kostenlos
Treffpunkt: 14.15 Uhr am Direktionsgebäude der Vitos Rheingau, Kloster-Eberbach-Str. 4, Eltville
______________________________________________
Sommerfest der Stiftung Alte Synagoge
02.09.2026, 17.30 Uhr
Auch in diesem Jahr freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit Freund*innen, Unterstützer*innen und Kooperationspartner*innen im Garten der alten Synagoge bei einem Imbiss und Getränke sowie guten Gesprächen. Außerdem erwartet uns ein musikalischer Beitrag des internationalen Frankfurter Frauenchors »Lalai Ladies«.
______________________________________________
„Shalom zusammen“ Autorinnenlesung mit Tanya Raab
28.10.2026, 19.00 Uhr
Kooperation: Kapitel 43, kultur123–VHS Rüsselsheim
Jüdisches Leben abseits von Klischees: Aktivistin Tanya Raab räumt mit Vorurteilen auf! Sie beschäftigt sich mit Fragen wie: Was bedeutet es, jüdisch auszusehen? Gibt es das überhaupt? Muss ich mich für mein Jüdischsein schämen oder darf ich stolz darauf sein?
Geboren in der Ukraine, kam Tanya Raab mit 3 Jahren als jüdischer Kontingentflüchtling nach Deutschland. Über die Jahre wird ihr immer wieder geraten, den „jüdischen“ Teil ihrer Persönlichkeit zu verschweigen. Doch eines Tages beschließt sie, sich nicht länger zu verstecken. Die queere und feministische Aktivistin erzählt selbstbewusst von ihrem Alltag zwischen Tradition und Moderne sowie tagtäglichen Erfahrungen mit Antisemitismus, klärt auf über weit verbreitete Stereotype und rechnet mit der deutschen Erinnerungskultur ab.
Ort: ehemalige Synagoge, Mainzer Straße 19, Rüsselsheim
Teilnahme: kostenlos
______________________________________________
Außerdem geplant:
Flucht nach Argentinien, Vortrag Silvio Uhlfelder
Termin: steht noch nicht fest
Silvio Uhlfelder erzählt anhand der Tagebuchaufzeichnungen seiner Mutter und seines Großvaters die bewegende Fluchtgeschichte der Familie Uhlfelder aus Berlin sowie der Familie Grünewald aus NRW nach Argentinien.
Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten begann für sie die systematische Ausgrenzung, Verfolgung und schließlich der Zwang, ihre Heimat zu verlassen. Im Mittelpunkt stehen die persönlichen Erfahrungen dieser Familien: der Verlust von Sicherheit und Zugehörigkeit, die Herausforderungen eines Neuanfangs in einem fremden Land, das Leben mit einer unbekannten Sprache und Kultur – und zugleich das tiefe, nie endende Vermissen der alten Heimat.
Außerdem berichtet er aus den im letzten Jahr von der argentinischen Regierung freigegebenen Dokumenten der „Rattenlinie“, über die nach dem Zweiten Weltkrieg namhafte Nazis nach Südamerika entkommen konnten und sich der Verantwortung für ihre Verbrechen entzogen.
Historische Fakten, die u.a. vor dem Hintergrund des Prozessauftaktes gegen Adolph Eichmann im April 1961 eine besondere Aufmerksamkeit verdienen.
Regelmäßiges Angebot:
Worte können Fenster sein oder Mauer
Übungsgruppe Gewaltfreie Kommunikation (GfK)
Nächste Termine 25.04.2026, 13.06.2026
Die „Gewaltfreie Kommunikation“ (GfK) ist ein von Marshall Rosenberg entwickelter Kommunikations- und Konfliktlösungsprozess. Er unterstützt uns Menschen darin, mit sich selbst und anderen in eine einfühlsame Verbindung zu gehen.
In der seit 2009 bestehenden Übungsgruppe können sich die Teilnehmerinnen sowohl mit den grundlegenden Schritten der GfK vertraut machen als auch Beispiele aus dem persönlichen und beruflichen Umfeld einbringen
Zielgruppe: Frauen, die interessiert sind, die eigene Kommunikation und den Umgang mit anderen Menschen zu verbessern
Leitung: Dorothea Castor, Diplom-Sozialpädagogin, Supervisorin
Ort: ehemalige Synagoge, Mainzer Straße 19, Rüsselsheim
Anmeldung und weitere Informationen:
Vergangene Veranstaltungen:
Gespräch mit der Zeitzeugin Henriette Kretz
Theater Rüsselsheim in Kooperation mit dem Bistum Mainz, dem Maximilian-Kolbe-Werk und der Stiftung Alte Synagoge RüsselsheimStolpersteinverlegung „Kinder-Euthanasie“
Stolpersteininitiative RüsselsheimWilhelm Hammann – Ein Gerechter unter den Völkern
Buchvorstellung von Bernd HeylAuf Entdeckungstour mit Rebecca und David
Jüdisches Leben für Klein und Groß erlebenZeitzeugengespräch: Betroffene von rechtem Terror berichten
Kooperation: Bel R!Worte können Fenster sein oder Mauer Übungsgruppe Gewaltfreie Kommunikation
Übungsgruppe Gewaltfreie KommunikationStadtführung: Jüdisches Leben in Rüsselsheim, Kooperation: Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim
„World music on classical guitar“ Gitarrenworkshop: Ein musikalischer Einstieg mit der Musikerin Julia Schüler
Stadtführung auf den Spuren jüdischen Lebens in Rüsselsheim mit anschließendem Besuch der Alten Synagoge
Filmvorführung "Die Rollbahn" – im Rahmen der Orange Days Rüsselsheim
„Eine Heldin bin ich nicht“ , Theater 3D e.V.
„SURF ON, EUROPE! A PROMISE OF FREEDOM“, Filmabend
Exkursion - Geschichtsort Adlerwerke Frankfurt
„Martha Gellhorn - Stimme des Krieges (Portrait einer Kriegsreporterin)“
Besuch der jüdischen Gemeinde in Mannheim mit Führung durch die Synagoge
Eine Reise gegen das Vergessen
Erweiterte Führung jüdisches Leben Rüsselsheim
„Erinnerung lebendig halten"
Lesung "Ich bin noch nie einem Juden begegnet" mit Gerhard Haase-Hindenberg, 11.12.24 um 19 Uhr
31.10. – 27.11.2024 Ausstellung in der Stadtbücherei
Hier können Sie sich die vier Portraits mit Bezug zu Rüsselsheim und dem Kreis Groß-Gerau anschauen, die eigens für die Ausstellung, künstlerisch gestaltet wurden: Luise Mauer, Jakob Rothenstein, Wilhelm Hammann, Pfarrer Adam Pfeifer. > Download als PDF31.10. – 27.11.2024 Ausstellung und Rahmenprogramm
Horváth-Zentrum, 13.10.2024
„TKUMAnnheim – Jüdisches Leben² von 1945 bis heute“
Jüdisches Leben in Rüsselsheim
Jüdisches Leben in den SchUM Städten
Lesung mit Michel Bergmann
Ein Werkstatt-Gespräch über das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
"Geschichte darf sich nicht wiederholen", 02.+.03.11.23
Gib Pass ohne Hass
Gib Pass ohne Hass
Szenische Lesung
Kobanê – Filmvorführung
André Alexander Kiefer "Auf Klassenfahrt mit Björn Höcke"
Fritz Bauers Erbe – Gerechtigkeit verjährt nicht
Combatants for Peace
Gib Pass ohne Hass
Gespräch über Fairness und Toleranz im Sport - Gib Pass ohne Hass
Mit Wissen gegen Antisemitismus
Vollständiges Heft als PDF: https://www.alte-synagoge-ruesselsheim.de/wp-content/uploads/GEW-regional-final-290321-kaz-4.pdf"Mit nichts zu vergleichen" - Interview mit Gerrit Bohländer, erschienen in der Main-Spitze am 18.Dezember 2020
Auszeichnung für besonderes Engagement: Die Stadt Rüsselsheim hat der Stiftung den Integrationspreis 2020 verliehen.
Zum Artikel in der FrankfurterNeuen Presse geht es hier: https://bit.ly/3yvXi9MQuerdenker: NS-Vergleiche nicht hinnehmbar
Marion Loose und Gerrit Bohländer wurden vom Beirat einstimmig in den Vorstand der Stiftung berufen.
Reise durch ein zerrissenes Land
Gründerszene Israel & Deutschland – Versuch einer Gegenüberstellu
Null Motivation - Willkommen in der Armee!
Vielfalt in der israelischen Gesellschaft
70 Jahre Israel – Plakate erzählen Geschichte
Wie die Bibel heilig wurde: Josef Hader im Heiligen Land Österreich 2005, ca. 54 Minuten
Wilhelm Hammann - Gerechter unter den Völkern
Gedenken in der "Gemieskerch"
Rüsselsheimer Oberbürgermeister Udo Bausch einstimmig in den Beirat der Stiftung gewählt
„Jüdisches Leben heute“ – Stiftung Alte Synagoge stellt pädagogische Handreichung vor
Widerstand statt Verzagen – Exkursion zur Gedenkstätte KZ Osthofen
„Die Geträumten“ - Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan
"Aktiv gegen Stammtischparolen, menschenverachtende und rassistische Sprüche"
„Nichts war vergebens“ - Veranstaltungsreihe zu Frauen im Widerstand
„Das wird man ja wohl noch schreiben dürfen!“
Alltagsleben in der Judengasse
„The Green Prince“ - Eine ungewöhnliche Freundschaft
Helge Heynold liest: „Rabi Akiba hat gesagt“
Blick über den Tellerrand
„Jerusalem for Cowards“ – Eine Generation von Feiglingen?
